13:58 18 Juni 2018
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    „Das sowjetische Böse lebt in Russland weiter“ – US-Senator

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    Politik
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    Der US-Senator von der Republikanischen Partei Lindsey Graham hat den Vorschlag des US-Präsidenten Donald Trump, Russland wieder in die G8-Gruppe aufzunehmen, im Gespräch mit dem Fernsehsender ABC News kritisiert.

    Der US-Politiker stimmte der jüngsten Erklärung von Trump über die Notwendigkeit, Russland an den Verhandlungstisch in die G7 einzuladen, nicht zu. 

    „Das wäre ein Fehler. Die Sowjetunion mag zerfallen sein, aber das Böse, das sie verkörpert, lebt und gedeiht in Putins Russland. Er (der russische Präsident – Anm. d. Red.) ist kein Freund der Vereinigten Staaten. Er zerstückelt überall Demokratien und versucht, dies in unserem eigenen Hinterhof zu machen“, sagte der Politiker. 

    Dabei räumte Graham ein, dass der Dialog mit Moskau weiter geführt werden müsse. 

    Zuvor hatte Trump behauptet, eine Rückkehr (Russlands – Anm. d. Red.) wäre „gut für die Welt, für Russland, für die USA, für alle G7-Länder“.

    Auf die Frage, ob Russland dem Vorschlag einer Rückkehr in die G8 folgen würde, hatte der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow geantwortet, dass hypothetische Spekulationen hier kaum möglich seien. Der russische Präsident, Wladimir Putin, hatte erklärt, Russland sei nie aus der G8 ausgestiegen und würde alle Mitgliedstaaten gerne in Moskau empfangen.

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    Tags:
    Spekulationen, Vorschlag, Fehler, Wiederaufnahme, Dialog, Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten im US-Kongress, ABC News, Republikanische Partei der USA, US-Senat, G8, G7, Donald Trump, Lindsey Graham, Dmitri Peskow, Wladimir Putin, Sowjetunion, USA, Moskau, Russland
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