09:28 22 Juni 2018
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    russische Soldaten in Syrien (Archivbild)

    „Politische Torheit” – Russlands Außenministerium über neue US-Sanktionen

    © AP Photo / Hassan Ammar
    Politik
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    Neue US-Sanktionen gegen das russische Unternehmen „Sowfracht“, das angeblich Flugbenzin an die russischen Luft- und Weltraumkräfte in Syrien geliefert hat, machen keinen Sinn. Dies teilte Russlands Außenministerium am Mittwoch mit.

    Washington hat erneut seine „politische Torheit“ gezeigt, als es die russische Aktiengesellschaft „Sowfracht" wegen Stromlieferungen nach Syrien beschuldigte, hieß es von den russischen Diplomatie-Kreisen.

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    Mit diesem Strom sollten nach Angaben des Außenministeriums die Divisionen der russischen Luft- und Weltraumkräfte versorgt werden, die gegen terroristische Gruppierungen in Syrien kämpfen.

    „Die neue antirussische Aktion ist ein weiterer Beweis dafür, dass die USA, die durch eigene Unterstützung der afghanischen Mudschaheddin für die Entstehung der Al-Qaida* gesorgt hatten, wollen nie aus der Geschichte lernen und, wie schon erwähnt, den Feind nicht dort suchen wo er wirklich ist”, so die Behörde.

    Zuvor hatte das US-Justizministerium eine Anklage gegen mehrere Mitarbeiter von „Sowfracht“ wegen angeblicher Flugbenzin-Lieferungen nach Syrien erhoben.

    Russlands Außenministerium hatte Mitte April erklärt, dass die Sanktionen der USA und der EU den Wiederaufbau der syrischen Infrastruktur behindern würden.

    * Eine in Russland verbotene Terrorvereinigung

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    Tags:
    Wiederaufbau, Sanktionen, Terrorbekämpfung, russische Armee, Al-Qaida, US-Justizministerium, Außenministerium Russlands, EU, Afghanistan, Syrien, Russland, USA
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