21:38 19 August 2018
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    Syrische Stadt Duma in Ost-Ghuta (Archivbild)

    US-Department antwortet Moskau: Keine Provokation mit C-Waffen in Syrien vorbereitet

    © AP Photo / Syrian Civil Defense White Helmets
    Politik
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    Die amtliche Sprecherin des amerikanischen Außenministeriums Heather Nauert hat die jüngsten Aussagen des russischen Armeesprechers Igor Konaschenkow über die Vorbereitung einer Chemiewaffen-Provokation in Syrien kommentiert.

    Am Montag hatte der russische Armeesprecher, Igor Konaschenkow, mitgeteilt, die Freie Syrische Armee (FSA) und die US-Spezialkräfte würden eine Provokation mit Chemiewaffen im syrischen Deir ez-Zor vorbereiten.

    Darauf reagierte die amtliche Sprecherin des US-Außenministeriums, Heather Nauert, via Twitter wie folgt:

    „Solange Russland einen Giftstoff in Salisbury eingesetzt hat und Assad vor Vorwürfen der wiederholten C-Waffen-Attacken in Syrien schützt, halten wir uns an die Chemiewaffenkonvention.“

    Fall Skripal

    Der Ex-Oberst des russischen Militärgeheimdienstes GRU Sergej Skripal und seine Tochter Julia waren Anfang März auf einer Parkbank im südenglischen Salisbury bewusstlos aufgefunden worden. Die britische Seite macht Russland für die Attacke mit dem als Nowitschok bekannten chemischen Kampfstoff A234 verantwortlich. Moskau weist jegliche Anschuldigungen vehement zurück.

    Der Fall löste einen schweren internationalen Skandal aus. London wies 23 russische Diplomaten aus. Großbritannien wurde von mehreren EU-Ländern, den USA und einigen anderen Staaten unterstützt. Russland antwortete ebenfalls mit der Ausweisung von Diplomaten gleicher Zahl aus Großbritannien und anderen Ländern.

    „Chemieattacke“ in Duma

    In der Nacht zum 14. April hatten die USA, Großbritannien und Frankreich als Vergeltung für die angebliche Chemieattacke im syrischen Duma mehr als 100 Raketen auf Regierungsobjekte in Syrien abgefeuert, die ihrer Ansicht nach in die Produktion von Kampfstoffen involviert seien. Die syrischen Behörden erklärten mehrmals, dass das gesamte Chemiewaffen-Arsenal Syriens unter Kontrolle der Organisation für das Verbot für chemische Waffen (OPCW) außer Landes gebracht und entsorgt worden sei.

    Der russische Präsident, Wladimir Putin, bezeichnete diese Schläge als Aggressionsakt gegen einen souveränen Staat. Weder russische Militärexperten noch einheimische Bürger hätten die Fakten eines Chemieangriffs bestätigt, der zum Vorwand für den Militärschlag geworden war.

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    Tags:
    Provokation, C-Waffen, Julia Skripal, Sergej Skripal, Heather Nauert, Igor Konaschenkow, Baschar al-Assad, Salisbury, Duma, Syrien, USA, Russland
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