21:23 15 Oktober 2018
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    „Leere Rhetorik“: Kann Trump US-Truppen aus Südkorea abziehen? - Politiker

    © AFP 2018 / Jung Yeon-Je
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    Der Chef der Kommission für Informationspolitik im Föderationsrat (russisches Oberhaus), Alexej Puschkow, hat auf Twitter die Äußerung von US-Präsident Donald Trump zum angeblichen Abzug der US-Truppen, die sich zu Übungszwecken in Südkorea aufhalten, kommentiert.

    „Will Trump die US-Truppen aus Südkorea abziehen? Das ist eine leere Rhetorik kurz nach dem Treffen in Singapur. Es wird keinen Abzug geben. Selbst wenn er will, kann er dies nicht tun“, schrieb Puschkow auf seinem Twitter-Account.

    ​Zuvor hatte Donald Trump nach dem historischen Gipfeltreffen mit dem nordkoreanischen Staatschef Kim Jong-un erklärt, dass Washington das Militärmanöver mit Südkorea einstellen werde und sich die Verhandlungen mit Nordkorea bisher in die richtige Richtung entwickeln würden. Der Präsident fügte hinzu, dass dadurch „eine große Menge Geld gespart“ werde.

    Die in Südkorea stationierten US-Truppen erhielten keine Befehle, die Militärübungen in der Region auszusetzen. „In Abstimmung mit unseren Partnern werden wir unsere aktuelle militärische Haltung fortsetzen, bis wir neue Anordnungen vom US-Verteidigungsministerium und/oder dem indopazifischen Kommando (INDOPACOM) bekommen.“

    Das Treffen zwischen Donald Trump und Kim Jong-un wurde im Hotel „Capella“ auf der Singapurer Insel Sentosa abgehalten. Nach der Zusammenkunft unterzeichneten die beiden Seiten ein Dokument. Demzufolge sagte Washington Pjöngjang Sicherheitsgarantien zu. Die nordkoreanische Staatsführung bekannte sich ihrerseits zu einer vollständigen Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel. Auf der Agenda des ersten Gipfels in der Geschichte der beiden Länder stand unter anderem die Normalisierung der Beziehungen zwischen den USA und Nordkorea.

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    Tags:
    Militärübungen, Föderationsrat, INDOPACOM, Kim Jong-un, Alexej Puschkow, Donald Trump, Singapur, Nordkorea, Südkorea, Russland, USA