04:40 23 Oktober 2018
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    Krim gefährlich für Amerikaner? – US-Außenamt rät von Reisen ab

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    Politik
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    Das US-Außenministerium hat seinen Bürgern abgeraten, auf die Schwarzmeer-Halbinsel Krim zu reisen. Das geht aus einer Mitteilung der Behörde auf der offiziellen Webseite hervor.

    Wie es heißt, hat die Völkergemeinschaft den Krim-Status nicht anerkannt. Zudem gebe es dort offenbar „andauernde Übergriffe auf Ausländer“.

    „Die US-Regierung kann Amerikanern, die über die Krim reisen, keine dringlichen Leistungen erweisen, da US-Diplomaten die Einreise auf die Krim verboten ist“, so die Mitteilung.

    Zudem wurde den US-Bürgern empfohlen, nicht in den Nordkaukasus zu reisen. Dort gebe es „zivile Unruhen und Terrorismus“.

    Barack Obama und Donald Trump
    © AP Photo / Saul Loeb/Pool
    Zuvor hatte Trump seinem Vorgänger Barack Obama vorgeworfen, dass er „die Krim verloren hat“.

    Die Krim hatte sich nach einem Referendum im März 2014 von der Ukraine losgelöst und war am 18. März auf Wunsch ihrer Bevölkerung in den Staatsverband Russlands aufgenommen worden. Die Ukraine betrachtet die Halbinsel weiterhin als ihr Territorium, das „zeitweise okkupiert“ ist. Russlands Präsident Wladimir Putin zufolge ist das Problem der Krim ein für alle Mal gelöst.

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    Tags:
    Reisen, Außenministerium, Donald Trump, Barack Obama, Nordkaukasus, Krim, USA, Russland, Ukraine