02:12 24 September 2018
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    Abgeordneter: Nord Stream nimmt der Ukraine Hebel für Erpressung

    © Foto: Nord Stream 2 / Axel Schmidt
    Politik
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    Der Chef des Komitees für Energiewirtschaft bei der Staatsduma, Pawel Sawalny, hat die Erklärung der Vize-Speakerin der ukrainischen Werchowna Rada (ukrainisches Parlament), Oksana Syroyid, zum Projekt „Nord Stream 2“ kommentiert.

    Zuvor hatte Syroyid erklärt, dass Russland von der zivilisierten Welt ein „Abgrund“ trenne, und bezeichnete Nord Stream 2 als „Waffe“, die Moskau bereits nach Berlin geliefert hätte.

    „Sie fürchten nicht einfach den Geldstrom zu verlieren, der mit dem Gastransit über die Ukraine zusammenhängt, sondern auch einen Hebel für den Einfluss und die Erpressung Europas durch die Verletzung des Transits über eigenes Territorium“, betonte Sawalny in einem Gespräch mit dem TV-Sender RT.

    Der Abgeordnete sagte ferner, dass die Handlungen Russlands und der Europäischen Union logisch und auf die Diversifizierung der Exportkanäle ausgerichtet seien. Ihm zufolge hat im Laufe von 25 Jahren nur ein Weg für Gaslieferungen nach Europa funktioniert – über die Ukraine. Seine Nutzung war durch Kiews Schulden für den Import des unsichtbaren Energieträgers erschwert.

    Sawalny zufolge sind Nord Stream 2 und Turkish Stream dazu berufen, die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Gaslieferungen in die EU zu gewährleisten.

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    Tags:
    Hebel, Nord Stream 2, Turkish Stream, Erpressung, Gaslieferungen, Komitee für Energiewirtschaft bei der Staatsduma, Werchowna Rada, Oksana Syroyid, Pawel Sawalny, EU, Europa, Kiew, Russland, Ukraine