09:26 14 Dezember 2018
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    Britisches Parlament (Archivbild)

    Wegen „russischer Bedrohung“: Britische Politiker fordern mehr Geld für Wehretat

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    Politik
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    Britische Parlamentsabgeordnete haben die Regierung aufgerufen, die Militärausgaben zu erhöhen, um der wieder auferstehenden „Bedrohung“ seitens der Länder wie Russland die Stirn zu bieten, berichtete die britische Zeitung „The Daily Mail“.

    Das Verteidigungskomitee des britischen Unterhauses soll sich an die Regierung mit einem Bericht angewandt haben, der einen Appell für die Aufstockung der Militärausgaben von zwei auf drei Prozent des BIP enthalten soll.  

    Laut „The Daily Mail“ bedeutet das die Bereitstellung von zusätzlichen 20 Milliarden Pfund Sterling jährlich. Das würde das Verteidigungsbudget des Landes auf dasselbe Niveau wie im Zeitraum zwischen dem Ende des Kalten Krieges und Mitte der 1990er Jahre steigern.   

    Die fehlende Stabilität bei der Finanzierung der Streitkräfte mache es „sehr schwierig“, eine langfristige Militärstrategie zu verfolgen, schrieb die Zeitung.  Die finanzielle Stabilität sei die „einzige Lösung“ in der Zeit, in der Großbritannien mit einer erneuten Bedrohung seitens Russlands sowie mit den steigenden Herausforderungen von Terrorismus und Cyberkriegen konfrontiert werde, so „The Daily Mail“.

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    Tags:
    Militärstrategie, Cyberkrieg, Aufstockung, Finanzierung, Drohung, Appell, Militäretat, Militärausgaben, Stabilität, Streitkräfte, BIP, Terrorismus, Kalter Krieg, britisches Unterhaus, The Daily Mail, Großbritannien, Russland