17:37 21 Juli 2018
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    Syrien-Krieg: Explosion nach einem Beschuss (Archivbild)Islamistische Gruppierungen in Idlib (Archivbild)

    Syrien: Türkei verpflichtet sich zur Stabilisierung der Situation

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    Russland will sich von der Klärung der aktuellen Situation in der syrischen Provinz Idlib nicht distanzieren, obwohl die Türkei laut dem russischen Sonderbeauftragten für Syrien Alexander Lawrentjew Garantien zur Stabilisierung der Lage in Aussicht gestellt hat.

    „Idlib ist derzeit eine Verantwortungszone, die uns natürlich Sorgen macht, weil viele Terrorvereinigungen, unter anderem  Dschabhat al-Nusra*,  immer noch eine starke Präsenz dort haben. Aber die Türkei ist die Verpflichtung zur Stabilisierung der Lage eingegangen, um mögliche Provokationen und Angriffe auf die Regierungstruppen aus diesem Gebiet zu verhindern”, sagte der Beauftragte nach Konsultationen der Garantiestaaten mit dem UN-Sondergesandten für Syrien Staffan de Mistura in Genf.

    Moskau hoffe, dass sich die Lage in Idlib stabilisieren werde, betonte Lawrentjew.

    „Das bedeutet allerdings nicht, dass wir keine Schritte unternehmen, um das Problem von Idlib zu lösen. Der Krieg gegen die Terroristengruppen wird weitergehen. Es gibt nun eine Anhäufung von Terrormilizen in Idlib. Einige von ihnen haben Mitglieder aus Russland. (…) Wir wollen nicht, dass sie nach Russland zurückkehren”, fügte er hinzu.

    *eine in Russland verbotene Terrorvereinigung

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    Tags:
    Rückkehr, Stabilisierung, Lage, Terrorgruppe, Dschabhat al-Nusra, Alexander Lawrentjew, Staffan de Mistura, Idlib, Genf, Türkei, Syrien, Russland
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