02:29 13 August 2020
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    Nach der Rückgewinnung der Kontrolle über weite Teile seines Landes bekommt der syrische Präsident Baschar al-Assad nach eigenen Angaben inoffizielle Investitionsanfragen von der europäischen Wirtschaft.

    Rund 400 Milliarden US-Dollar wären nötig, um das kriegszerstörte Syrien wiederaufzubauen, sagte Assad in einem Interview für den russischen TV-Sender NTW. Das sei ein gewaltiges Investitionsvolumen. 

    „Viele europäische Unternehmen nehmen Kontakt zu uns auf, um eine Tür für ihre Investitionen in Syrien zu öffnen“, sagte Assad. Diese Kontakte kämen nicht öffentlich, so dennoch mit Unterstützung europäischer Regierungen zustande.

    „Wenn Länder Europas von Wiederherstellungshilfen sprechen, denken sie nicht an Hilfe, sondern wie sie verdienen können“, so der syrische Präsident. „Sie brauchen den syrischen Markt… Aber wir werden sie einfach nicht Teil dieses Marktes werden lassen.“

    Eine Beteiligung westlicher Staaten an der Wiederherstellung Syriens schloss Assad aus. „Wir brauchen den Westen nicht. Der Westen weiß nicht, was Ehrlichkeit ist. Denn sie geben nie, sondern sie nehmen nur“.

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    Baschar al-Assad, Syrien