22:26 22 Juli 2018
SNA Radio
    Die russische Korvette „Bojki“ (Archiv)

    Britische Fregatte verfolgt russische Schiffe in der Nordsee

    © Sputnik / Igor Sarembo
    Politik
    Zum Kurzlink
    811169

    Eine britische Fregatte des Typs 23 Montrose hat die zwei russischen Korvetten „Bojki“ und „Stojki“ des Projektes 20380 verfolgt, die in der Nordsee und unweit des Ärmelkanals manövrierten. Dies teilte die Royal Navy auf ihrer offiziellen Webseite mit.

    „Nach der Überquerung des größten Teils der Nordsee verringerten die Korvetten die Geschwindigkeit und begannen, sich langsam in Richtung der nördlichen Küste von Norfolk zu bewegen“, hieß es.

    >>> Mehr zum Thema: Theresa May droht EU mit Putin und fordert Billionen

    Außerdem wurden die russischen Korvetten von einem Hubschrauber des Typs Wildcat beobachtet und fotografiert.

    Wie ein offizieller Sprecher der Baltischen Flotte gegenüber Journalisten früher berichtete, seien „Bojki“ und „Stojki“ in einer Schiffgruppe unterwegs. In der Nordsee sollen sie Übungen für die Luft-, Schiff- und Bootabwehr durchgeführt haben.

    >>> Mehr zum Thema: Global-Strategie der EU gegen Russland? „Syrien-Krieg und Krim-Krise nur Vorwand“

    Die britische Marine musste im Jahre 2017 wesentlich häufiger auf die russischen Militärschiffe reagieren. Laut dem britischen Verteidigungsminister, Gavin Williamson, stieg die Aktivität russischer U-Boote in Nordatlantik damals um das Zehnfache. 2017 antwortete die britische Marine 33 Mal auf die Annäherung russischer Kampfschiffe an die britischen Territorialgewässer.

    Zum Thema:

    Täuschungsplan: So will britische Armee ihre Mängel kaschieren
    Gegen Russen und Deutsche: Warschau verbündet sich mit London
    Skripal-Story: Hauptperson kommt mit Vorteil davon
    „Alarm“: Wieso ist London über mögliches Putin-Trump-Treffen besorgt? – „The Times“
    Tags:
    Schiffverband, Marinemanöver, Schiffsverband, Schiff, Flotte, Übungen, Marine, Korvette Stojki, Korvette Bojki, Baltische Flotte, Russische Föderation, Nordsee, Großbritannien, Russland
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren