12:30 17 Oktober 2018
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    EU-Ratsvorsitzende Donald Tusk

    Asylstreit: Tusk warnt vor „harten Jungs”

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    Politik
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    EU-Ratspräsident Tusk hat die Mitgliedsstaaten am Donnerstag vor „harten Vorschlägen” gewarnt, falls sie keine Einigung im Asylstreit erzielen.

    „Ich schlage vor, dass wir uns auf die Außengrenze der EU konzentrieren und auf die Sammelstellen für Flüchtlinge. Dieses Projekt spiegelt tatsächlich die Vorschläge des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) wider, die ich gestern erhalten habe. Die Schließung der Grenzen wäre eine Alternative zu dieser Entscheidung, auch innerhalb der EU“, sagte Tusk in Brüssel.

    In seinem Einladungsschreiben zum EU-Gipfel legte er konkrete Maßnahmen zur Bewältigung von Migrationsproblemen nahe. Dabei geht es um die Schaffung von „regionalen Sammelstellen“ für die Aufnahme der Migranten außerhalb der EU. Tusk betonte zudem, die anhaltende Migrationskrise spiele den radikalen politischen Kräften in die Hände.

    „Manche denken, ich sei in meinen Migrations-Vorschlägen zu hart. Aber vertraut mir: Falls wir uns darauf nicht einigen, werdet ihr einige wirklich harte Vorschläge von wirklich harten Jungs sehen”, so der EU-Ratspräsident.

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    Vorschläge, Flüchtlinge, Migration, Gipfel, EU-Rat, Donald Tusk, EU, Belgien, Brüssel