20:42 22 Juli 2018
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    Diesmal nicht Moskau: Größte existenzielle Bedrohung für die USA genannt – Medien

    © Foto: U.S. Navy/ Mass Communication Specialist 3rd Class Nicholas Burgains
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    Der Kolumnist der US-Zeitung „The Washington Post“ Todd Wood hat in seinem Artikel die größte existenzielle Bedrohung für die USA genannt. Überraschenderweise ist es nicht Moskau, wie es oft in westlichen Medien vorkommt.

    Nicht Russland, sondern China stelle eine existenzielle Bedrohung für die USA dar, schreibt der Autor.

    Peking habe die US-Waffenprojekte und andere strategische Technologien gestohlen, einen der wichtigsten Seewege der Welt militarisiert und etwa „40.000 Spione“ in die USA geschickt, so Wood. Seiner Meinung nach verwandelt die schnelle Entwicklung der chinesischen Verteidigungsindustrie China in eine dominierende Militärmacht, die der Existenz der USA droht. Auf diese Weise beschädige Peking den Weltmacht-Status der USA.

    Mehr zum Thema: USA fürchten um eigenen Machtstatus wegen chinesischer Spione – FBI-Chef >>>

    Der Kolumnist verweist darauf, dass die US-Bürger wegen der „Russland-Ermittlung“ in den USA nicht davon erfahren würden. Die führenden US-Medien würden dieses Thema „um jeden Preis am Leben erhalten“, so Wood.

    „Diese Menschen arbeiten zurzeit an der Dämonisierung Moskaus – nicht umsonst, aber um US-Präsident Donald Trump zu vernichten“, schreibt er.

    Der US-Staatschef verstehe dabei, dass Peking eine Bedrohung für Washington darstellen könne. Darum versuche er, sich Moskau anzunähern und sich mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin zu treffen, betont Wood.

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    Tags:
    Weltmacht, Bedrohung, Donald Trump, USA, Russland, China
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