09:14 23 Oktober 2018
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    Krim auf Google Maps

    Krim-Regierung attestiert Google „Schizophrenie“

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    Politik
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    Der Präsident der Republik Krim Sergej Aksjonow hat den „Ausfall“ der Mitarbeiter von Google Maps, die die Krim-Brücke auf den geographischen Karten in ukrainischer Sprache beschriftet haben, als lächerlich bezeichnet. Dies schrieb er auf Facebook.

    Aksjonow verglich die Handlungen des Unternehmens mit einem Zwischenstadium bei der Behandlung von Schizophrenie. „Die positive Dynamik kommt bereits zum Vorschein und der Patient erkennt die Existenz der Brücke an, hält aber weiterhin die Krim für ukrainisch“, äußerte der Beamte und versprach, die „Behandlung fortzusetzen“.

    Das Oberhaupt der Republik Krim vermutete zudem, dass Google versuche, die Realität mit der „Grundlinie der Partei“ unter einen Hut zu bringen, indem es gleichzeitig die Krim anerkenne und den Namen der Brücke in zwei Sprachen schreibe. „Wenn es so ist, kann man mit ihnen nur Mitleid haben – es soll schwierig sein, so „breitbeinig“ zwischen den russischen Küsten zu stehen“, schloss Aksjonow.

    Die Stadt Aluschta auf der Krim (Archivbild)
    © Sputnik / Wladimir Sergeew
    Zuvor hatten Nutzer entdeckt, dass die Krim-Brücke auf den Karten von Google Maps mit «Кримський Мiст» (ukrainisch) beschriftet sei, wobei die Inschrift näher zur Krim zu sehen sei. Wenn man hingegen von der Seite der Taman-Halbinsel auf die Brücke schaue, sei ihr Name in russischer Sprache zu erkennen.

    Die russischen Behörden haben sofort nach der Wiedervereinigung der Krim mit Russland die Entscheidung über den Bau der Krim-Brücke im Jahr 2014 getroffen. Am 16. Mai 2018 wurde die Überführung für den Transportverkehr eröffnet.

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    Tags:
    Behandlung, Schizophrenie, Realität, Google Maps, Facebook, Sergej Aksjonow, Schwarzmeer-Halbinsel Krim, Russland, Ukraine