06:14 23 Oktober 2018
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    Hilfskorridor in Ost-Ghuta (Archivbild)

    „Alles Lüge“: Lawrow zu West-Vorwürfen über „ethnische Säuberungen“ in Ost-Ghuta

    © Sputnik / Michail Alaeedin
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    Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat die Vorwürfe der westlichen Länder, dass es bei der Befreiung von Ost-Ghuta und Aleppo ethnische Säuberungen gegeben habe, als Lüge bezeichnet.

    „Was Ost-Aleppo und Ost-Ghuta angeht, erinnern wir uns daran, dass es bei der Operation zur Vertreibung der Terroristen von dort in den westlichen Medien sowie in westlichen politischen Kreisen viele Klagelieder darüber gab, dass das humanitäre Völkerrecht verletzt worden wäre und dass es dort beinahe ethnische Säuberungen gegeben habe. Dies alles stellte sich als Lüge heraus“, sagte Lawrow am Mittwoch nach Verhandlungen mit seinem jordanischen Amtskollegen Ayman Safadi in Moskau.

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    Lawrow betonte außerdem, die Zivilisten, die in die südlichen Gebiete Syriens zurückkehren würden, sollten nicht befürchten, dass sich dort die Situation in Ost-Ghuta wiederholen werde.

    „Ich würde mich nicht vor einer Wiederholung der Situation in Ost-Aleppo und Ost-Ghuta fürchten. Ich würde mich vor einer Wiederholung der Situation in Rakka fürchten, wohin die Zivilisten immer noch nicht zurückkehren können, und diejenigen, die dies versuchen, riskieren ihr Leben wegen der anhaltenden Minengefahr“, betonte der russische Außenminister.

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    Tags:
    ethnische Säuberungen, Lüge, Vorwürfe, Sergej Lawrow, Ost-Ghuta, Aleppo, Syrien, Russland