15:50 23 Juli 2018
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    Donald Trump beim Pressebriefing nach US-Nordkorea-Gipfel, 12. Juni 2018

    Trump fordert OPEC zur Benzinpreisreduktion auf

    © AP Photo / Wong Maye-E
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    Der US-Präsident Donald Trump hat der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) vorgeworfen, Benzinpreise in die Höhe zu treiben. Dies geht aus einer in seinem Twitter-Account veröffentlichten Mitteilung hervor.

    „Das OPEC-Monopol muss im Auge behalten, dass die Benzinpreise steigen, während es wenig tut, um zu helfen. Im Gegenteil: Es treibt die Preise in die Höhe, während die Vereinigten Staaten viele Mitglieder für sehr wenig Geld verteidigen", schrieb er. „Das muss keine Einbahnstraße sein. Reduziert die Preise jetzt!"

    Öllieferung über Eisenbahn in Indien (Archivbild)
    © REUTERS / Rupak De Chowdhuri
    ​Zuvor hatte Trump gegenüber dem TV-Sender Fox News geäußert, die OPEC manipuliere die Ölmärkte und solle damit aufhören. Er forderte die Organisation zur Erhöhung der Ölfördermengen um 2 Millionen Barrel pro Tag auf.

    Die OPEC-Staaten und zehn kooperierende Länder hatten sich Ende 2016 darauf geeinigt, die gesamte Erdölförderung um 1,8 Millionen Barrel täglich zu drosseln, wobei ein Anteil von 300.000 Barrel auf Russland entfiel. Das Abkommen trat Anfang 2017 in Kraft und wurde zweimal verlängert. Somit soll es bis Ende 2018 gelten.

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    Tags:
    Benzinpreise, OPEC, Donald Trump, USA
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