18:57 22 Oktober 2018
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    Mohammed Dschawad Sarif

    Iran will internationale Einschätzung zu Trumps Entscheidungen

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    Politik
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    Die internationale Gemeinschaft soll sich gemeinsam mit der Beschlussfassung von US-Präsident Donald Trump auseinandersetzen, wie am Freitag der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif erklärte.

    Trumps Entscheidungen würden praktisch allen internationalen Regeln zuwider laufen, so Sarif.

    „Er hat dies bereits mit dem Vertrag über die Transpazifische Partnerschaft (TPP), mit dem Pariser Klimaabkommen sowie mit dem Handelsabkommen Nafta getan. Jetzt will er Zölle gegen seine Partner einführen. Ein solches Verhalten sollte von der Weltgemeinschaft durch gemeinsame Schritte berücksichtigt werden”, äußerte Irans Außenminister bei dem Ministertreffen zum iranischen Atomprogramm in Wien.

    Trump hatte im Januar 2017 den Ausstieg der USA aus dem geplanten Freihandelsabkommen TPP angekündigt. Der Rückzug war eines seiner zentralen Wahlkampfversprechen.

    Auf seine Initiative hin verließ Washington auch das Pariser Klimaabkommen.

    Washington hatte im März Strafzölle im Umfang von zehn beziehungsweise 25 Prozent auf Exporte von Stahl und Aluminium in die USA eingeführt und dies mit nationalen Sicherheitsinteressen begründet; dabei waren einige Länder von diesen Zöllen befreit gewesen.

    Am 31. Mai hatten die USA diese Zölle nach fruchtlosen bilateralen Verhandlungen praktisch gegen alle Länder verhängt, einschließlich der EU und Kanada.

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    Tags:
    US-Zölle, Klimaabkommen, TPP, Nordamerikanisches Freihandelsabkommen Nafta, Mohammed Dschawad Sarif, Donald Trump, Iran, USA, Washington