08:12 08 Juli 2020
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    Das Innenministerium der Ukraine hat der Landesführung vorgeschlagen, die Umsetzung eines Plans zur „Deokkupation“ des Donbass mit einer Offensive auf Gorlowka und den Kreis Nowoasowsk des Gebiets Donezk zu beginnen. Das erklärte Iwan Wartschenko, Berater von Ressortchef Arsen Awakow, am Freitag in Kiew, wie die Agentur UNN meldete.

    Der Sieg soll nach seinen Worten ganz oben auf der Agenda stehen. Sie könnte durch den Einsatz einer UN-Friedensmission im Donbass erzielt werden. „Wir werden diese Regionen ausgehend von den Kapazitäten der UN-Mission befreien. 3.000 Mann würden ausreichen, um die Kontrolle über diese Territorien wiederherzustellen“, sagte Wartschenko.

    Der Berater besucht derzeit diverse Regionen der Ukraine und stellt den von seinem Chef Awakow konzipierten Plan zur Wiederherstellung der Kontrolle über den Donbass vor. Demnach nehmen UN-Blauhelme und ukrainische Grenztruppen das Territorium entlang der Trennlinie unter Kontrolle und holen den gesamten Donbass schrittweise zurück.

    Mehr zum Thema: UN-Blauhelme für Donbass: Putins Vorstoß stößt auf Widerstand der Ukraine

    Am Vortag hatte Wartschenko „ideale Szenarien“ zur Wiederherstellung der Kontrolle der Ukraine über den abtrünnigen Donbass vorgeschlagen: „Erstens: Russland gibt die Krim und den Donbass freiwillig zurück und zahlt alle Entschädigungen. Zweitens: Starke ukrainische Soldaten besetzen Moskau.“

     

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    Tags:
    Deokkupationsplan, UN-Friedensmission, Iwan Wartschenko, Arsen Awakow, Donbass, Russland, Ukraine