11:49 17 Juli 2018
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    US-Außenminister Mike Pompeo verlässt Pjöngjang

    „Räuberische Forderungen“: Pjöngjang kritisiert Washington

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    Nach dem Besuch des US-Außenministers Mike Pompeo in Nordkorea beklagt Pjöngjang einen mangelnden Durchbruch bei der Denuklearisierung, berichtet der US-Sender CBS News.

    In einer  Erklärung, die von CBS News zitiert wurde, stellt Nordkoreas Außenministerium fest, dass die USA „nur einseitige und räuberische Forderungen” vorgelegt hätten. Dies „verstoße gegen den Geist“ des Gipfels zwischen Donald Trump und Kim Jong-un im Juni.

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    Pjöngjang bezeichnet die neuen Gespräche mit den USA als „sehr besorgniserregend“ und weist darauf hin, dass sie zu einer „gefährlichen Phase” führen. Dies könnte die „früher entschlossene Haltung“ Nordkoreas,  sein  Nuklearprogramm einzustellen, ändern.

    US-Präsident Donald Trump (l.) und Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un in Singapur (Archivbild)
    © REUTERS / Anthony Wallace/Pool
    Die US-Position in den Verhandlungen über die Denuklearisierung sei „äußerst bedauerlich” für Nordkorea.

    Allerdings betont das nordkoreanische Außenministerium auch, dass Trump ein „vollkommen vertrauenswürdiger“ Partner sei.

    Am Freitag war US-Außenminister Mike Pompeo zu Gesprächen über die von Nordkorea zugesagte Denuklearisierung in Pjöngjang eingetroffen. Die neue Verhandlungsrunde sollte den beim Singapur-Gipfel zwischen Donald Trump und Kim-Jong-un erzielten Erfolg festigen.

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    Tags:
    Besuch, Denuklearisierung, Kritik, Forderungen, CBS News, Kim Jong-un, Donald Trump, Mike Pompeo, Nordkorea, USA
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