16:00 21 Juli 2018
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    Lothar Matthäus (l.) und Wladimir Putin in Kreml

    Eigentor für „BILD“: Lothar Matthäus kontert Putin-Foto

    © Sputnik / Alexey Druschinin
    Politik
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    Marcel Joppa
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    Am Rande der Fußball-WM in Russland ist Ex-Fußballnationalspieler Lothar Matthäus viel im Gastgeberland unterwegs. Dabei traf er auch den russischen Präsidenten Wladimir Putin während einer Veranstaltung und schüttelte ihm für ein Foto die Hand. Damit zog er offenbar den Zorn der „Bild“-Zeitung auf sich. Doch Matthäus konterte weltmeisterlich ...

    „Bild“-Chef Julian Reichelt gefiel es offenbar ganz und gar nicht, dass sich Lothar Matthäus, der auch Gast-Kolumnist des Blattes ist, mit Russlands Präsident Wladimir Putin ablichten ließ. Matthäus solle keine „blutigen Hände schütteln“, so die Überschrift des Artikels. Die „schlimmsten Regime der Welt“ würden mit „unbegrenzten Finanzmitteln diese Turniere kaufen“, schrieb Reichelt weiter.

    Genial gekontert

    Das wollte Matthäus jedoch nicht auf sich sitzen lassen. Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter postete der Ehrenspielführer der deutschen Nationalmannschaft ein Foto, dass die Doppelmoral der „Bild“-Chefetage mehr als verdeutlicht: Zu sehen sind dort Ex-„Bild“-Chef Kai Diekmann und der stellvertretende Bild-Chefredakteur Nikolaus Blome – zusammen mit Wladimir Putin. Während Blome dem Präsidenten die Hand schüttelt, steht Diekmann gut gelaunt daneben.

    Ein klassisches Eigentor der „Bild“: Während der Artikel der Zeitung auf Twitter knapp 80 Likes erhielt, schafft es die Antwort von Matthäus bislang auf stolze 1.400 „Gefällt mir“- Angaben der Leser. Auch in den Kommentar-Spalten wird die „Bild“ von den Twitter-Nutzern hart angegangen. „Golden Goal“ heißt es da zum Beispiel, oder auch: „Das ist doch mal ein Konter. Bravo, Lothar.“

    Tags:
    Skandal, Twitter, Fußball-WM, Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland, Bild, Lothar Matthäus, Julian Reichelt, Wladimir Putin, Deutschland, Russland
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