07:01 10 Dezember 2019
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    Boris Johnson (Archiv)

    Ex-Minister Johnson sieht Großbritannien künftig als „Kolonie“

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    Der zurückgetretene britische Außenminister Boris Johnson sieht sein Land künftig als eine Kolonie. „Das Verhalten der britischen Behörden bei den Brexit-Verhandlungen führte zu einem Verlust der Möglichkeiten, auf die das Volk gehofft hatte“, heißt es in einem Schreiben Johnsons an Premierministerin Theresa May.

    „Mehrere werden sich viel Mühe geben müssen, um ökonomische und politische Vorteile dieser Vereinbarung zu erkennen… Brexit sollte eigentlich zu einer Möglichkeit und zu einer Hoffnung werden. Er sollte eine Chance geben, anders zu handeln, flexibler und dynamischer zu werden und die Vorteile Großbritanniens als einer offenen globalen Wirtschaft maximal zu nutzen. Aber dieser Traum stirbt…“, heißt es in dem von BBC am Montag publik gemachten Schreiben.

    Johnson legte sein Amt am gleichen Tag nieder. Er war seit Sommer 2016 Außenminister des Königreichs. Sein Nachfolger dürfte in nächster Zeit ernannt werden.

    Mehr zum Thema: Nach Rücktritt von Davis: Dominic Raab zum neuen britischen Brexit-Minister ernannt

    Zuvor war auch Brexit-Minister David Davis zurückgetreten. Die beiden plädierten für ein hartes Brexit-Szenario, während Premierminister May eine mildere Variante bevorzugt.

     

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    Tags:
    Kolonie, Zukunft, Rücktritt, David Davis, Boris Johnson, Großbritannien