15:36 26 September 2018
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    Archivbild, Stephen Miller im Weißen Haus

    Trumps Berater nach Sushikauf mit Mittelfingern beleidigt

    © AFP 2018 / Jim Watson
    Politik
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    Öffentliche Beleidigungen gegen Trumps Berater häufen sich. Die Washington Post stellt in einem Artikel verschiedene Vorfälle zusammen, bei denen Mitglieder des Weißen Hauses auf der Straße angepöbelt wurden. Auch Stephen Miller, politischer Berater von Donald Trump, erfuhr Gegenwind auf der Straße.

    Als sich der 32-jährige Stephen Miller eines Abends Sushi zum Mitnehmen in einem Restaurant unweit seiner Wohnung abholte, sei ihm ein Mitarbeiter auf die Straße gefolgt und habe ihm nach einem Zuruf seine zwei Mittelfinger gezeigt, heißt es in der Washington Post.  Im Anschluss habe der wütende Stephen Miller das 80 Euro teure Sushi weggeworfen, weil er Angst hatte, vergiftet zu werden.

    Ein weiteres Beispiel erlebte Trumps ehemaliger Strategie-Berater Stephen Bannon in einem Antikbuchhandel in Richmond, Virginia, am vergangenen Samstag: Nachdem Bannon von einer anderen Kundin erkannt worden sei, habe sie ihn „ein Stück Müll“ genannt. Der Eigentümer Nick Cooke richtete sich an die örtliche Zeitung „Richmond Times-Dispatch“ und erklärte: „Steve Bannon stand einfach nur da, schaute sich Bücher an, kümmerte sich um seine Angelegenheiten.“ Die Frau habe erst unter Androhung der Polizei den Laden verlassen.

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    Tags:
    Stephen Miller, Stephen Bannon, US-Bundesstaat Virginia, Washington