14:00 27 Oktober 2020
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    Russland hat Japan aufgerufen, die im Zweiten Weltkrieg in China zurückgelassenen Chemiewaffenbestände zu vernichten. Georgi Kalamanow, der Leiter der russischen Delegation bei der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW), übte zudem Kritik an den USA, die laut ihm die Entsorgung ihrer C-Waffen-Arsenale verzögern.

    „Wir halten es für notwendig, dass Japan seine Bemühungen um die baldige Vernichtung der auf dem chinesischen Territorium im Zweiten Weltkrieg zurückgelassenen Chemiewaffen verstärkt“, so Kalamanow bei einer Sitzung des Exekutivkomitees der Organisation in Den Haag.

    Wie er weiter betonte, seien seit dem Inkrafttreten der Chemiewaffenkonvention mehr als 20 Jahre verstrichen: „Dennoch ist eines der Hauptziele der Konvention noch nicht erreicht worden, und zwar die umfassende Zerstörung von Chemiewaffen.“

    Heutzutage blieben die USA der einzige Staat, so Kalamanow, der C-Waffen-Arsenale besitze. Das Land habe es aber trotz finanzieller, technologischer und Personalmöglichkeiten nicht eilig, seine wichtigste Verpflichtung gemäß der Konvention zu erfüllen.

    Der russische OPCW-Delegationsleiter rief Washington auf, seine Möglichkeiten für eine baldige C-Waffen-Vernichtung abzuwägen und, dem russischen Beispiel folgend, dies in nächster Zukunft zu tun. „Die amerikanische Seite hat dafür alle Möglichkeiten“, fügte er hinzu.

     

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    Tags:
    Zweiter Weltkrieg, Vernichtung, Chemiewaffen, die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW), Japan, China, Russland