13:17 15 November 2018
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    Russische Fliegergruppe auf der Militärbasis Hmeimim (Archivbild)

    Nato-Erklärung: „Russlands aggressives Vorgehen untergräbt internationale Ordnung“

    © Sputnik / Maxim Blinow
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    Russlands „aggressives Vorgehen“ untergräbt die regelbasierte internationale Ordnung, heißt es in der Abschlusserklärung des Nato-Gipfels in Brüssel. Das nordatlantische Bündnis bleibe jedoch für einen Dialog mit Russland offen.

    „Russlands aggressives Vorgehen, darunter auch Drohungen und Gewaltanwendung zum Erreichen politischer Ziele, fordert die Allianz heraus und untergräbt die euro-atlantische Sicherheit und regelbasierte internationale Ordnung”, hieß es.

    Seit mehr als zwei Jahrzehnten arbeite die Nato daran, eine Partnerschaft mit Russland aufzubauen, unter anderem durch den Mechanismus des Nato-Russland-Rats (NRC). „Wir bleiben für einen regelmäßigen, konzentrierten und sinnvollen Dialog mit einem Russland offen, das auf Grundlage der Gegenseitigkeit im NRC zusammenarbeiten will, mit der Absicht, Missverständnisse, Fehlkalkulationen und unbeabsichtigte Eskalation zu vermeiden und die Transparenz und Berechenbarkeit zu erhöhen“, hieß es weiter.

    In der Erklärung wird außerdem behauptet, die Nato suche "keine Konfrontation mit Russland" und bedrohe das Land nicht.

    Das Dokument wirft Russland außerdem „provokatives militärisches Vorgehen in der Nähe der Nato-Grenzen“, darunter auch in Kaliningrad vor.

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    NATO, Russland