03:51 20 Februar 2020
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    Eine mögliche Erhöhung des Rüstungsetats der NATO wird keine Bedrohung für Moskau darstellen. Diese Ansicht vertrat Viktor Bondarew, Vorsitzender des Verteidigungs- und Sicherheitsausschusses des russischen Föderationsrates, am Donnerstag in Moskau.

    Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump bei einem NATO-Gipfel in Brüssel nach Angaben der Agentur Reuters gefordert, dass jedes Mitgliedsland seine Rüstungsausgaben auf vier Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) aufzustocken hat. Bislang war jedes Mitglied der Allianz verpflichtet, bis zu zwei Prozent des BIP für die Verteidigung zur Verfügung zu stellen.

    „Ein höheres NATO-Budget würde Russland nicht bedrohen, denn unsere Verteidigung ist fest genug und die militärische Stärke ausreichend. Die jüngsten US-amerikanischen Erklärungen an die NATO-Verbündeten, die Rüstungsausgaben auf vier Prozent des BIP zu steigern, werden sich nicht direkt auf den Rüstungsetat Russlands auswirken. Das ist auch nicht nötig. Wir festigen unsere Verteidigungskraft ohne Zusammenhang mit Handlungen der USA oder irgendeines anderen Landes“, sagte Bondarew.

    Mehr zum Thema: „Russland sollte der Nato beitreten“ – Le Pen

    Ihm zufolge ist der Rüstungsetat Russland hinlänglich und es ermöglicht, alle Aufgaben zur Gewährleistung der nationalen Sicherheit, zur strategischen Abschreckung und zur Abwehr potentieller Bedrohungen zu lösen.

     

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    Tags:
    Rüstungsetat, Erhöhung, Reaktion, NATO, Viktor Bondarew, EU, Russland