00:26 26 Oktober 2020
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    Russland und Indien werden die Verhandlungen über die Lieferung von Flugabwehrraketensystemen S-400 „Triumph“ trotz des Drucks seitens der USA fortsetzen. Das schreibt am Freitag die Zeitung „Tribune“ mit Verweis auf die indische Verteidigungsministerin Nirmala Sitharaman.

    Der Liefervertrag für fünf S-400-Systeme war beim Treffen zwischen dem russischen Präsidenten, Wladimir Putin, und dem indischen Premierminister, Narendra Modi, im Oktober 2016 in Goa vereinbart worden.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: S-400-Lieferungen nach Indien: US-Einwände vergeblich – Zeitung

    Washington warnte daraufhin Neu-Delhi vor dem Kauf der russischen Flugabwehrsysteme, weil sich dies negativ auf die Zusammenarbeit Indiens mit den USA im Verteidigungsbereich auswirken könne.

    „Wir haben vor der Delegation des US-Kongresses erklärt, dass dies das Gesetz der Vereinigten Staaten und nicht das Gesetz der Vereinten Nationen ist”, sagte Sitharaman auf einer Pressekonferenz.

    Sie betonte abschließend, dass die Verhandlungen über die S-400-Lieferungen derzeit in der Endphase stünden. Indien habe die USA informiert, dass es lange Beziehungen zu Russland habe und sie weiter entwickeln wolle.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Indien macht Weg für S-400-Erwerb endgültig frei

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    Tags:
    Lieferungen, Verhandlungen, S-400, US-Kongress, Narendra Modi, Wladimir Putin, USA, Russland, Indien