01:56 02 Juni 2020
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    Nach den jüngsten Schlägen der US-geführten internationalen Koalition auf zwei Dörfer im Gouvernement Deir ez-Zor hat das syrische Außenministerium ein Schreiben an den UN-Generalsekretär gerichtet. Das meldete die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA am Freitag.

    „Diese heimtückische Aggression und das von der Koalition angerichtete Gemetzel können durch nichts gerechtfertigt werden“, hieß es in dem Schreiben. „Die Koalition kennt die örtliche Geographie ganz gut. Der Angriff hatte zum Ziel, die Bevölkerung einzuschüchtern, die gegen die Präsenz paramilitärischer Formationen der sogenannten Syrischen Demokratischen Kräfte in ihren Dörfern sind“, betonte das Außenamt.

    Die Koalition sei nur in der Lage, friedliche Zivilisten in Syrien zu töten und die Infrastruktur von Siedlungen entlang dem Euphrat-Ufer zu zerstören, darunter Brücken, Schulen und Umspannwerke, hieß es in Damaskus.

    Mehr zum Thema: Syrien: Militär entdeckt in Deraa US-Panzerabwehrkomplexe

    Zuvor wurde mitgeteilt, dass bei Luftangriffen auf zwei syrische Dörfer unweit der Stadt Abu Kamal an der Grenze zum Irak rund 30 Zivilisten getötet und Dutzende verletzt worden waren.

     

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    Tags:
    Protest, Opfer, Luftangriff, Agentur SANA, Deir ez-Zor, Syrien, USA