03:16 15 Dezember 2018
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    Tödlicher Einsatz: Ukrainische Soldaten verzichten auf einheimische Waffen – Lugansk

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    Der offizielle Vertreter der Volksmiliz der Volksrepublik Lugansk Andrej Marotschko hat den Verzicht der ukrainischen Streitkräfte auf den Einsatz des Minenwerfers „Molot“ kommentiert.

    „Die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte weigern sich massenweise, die sogenannte modernste Entwicklung von Ukroboronprom (der ukrainische staatliche Rüstungskonzern – Anm. d. Red.) – den Minenwerfer Molot – einzusetzen. In seinem Bericht habe der stellvertretende Kommandeur der 92. Panzergrenadierbrigade für Waffen festgehalten, der Minenwerfer sei eine sehr schlechte Kopie des sowjetischen Granatwerfers 2S12 Sani und die neuen Minenwerfer, die die Brigade erhalten habe, würden Werkmängel und Korrosionsspuren aufweisen“, so Marotschko.

    Der Vertreter der Volksmiliz präzisierte, nach den vorliegenden Angaben seien zwei von zwölf Molots bei Schießübungen der ukrainischen Armee nach dem ersten Einsatz kaputtgegangen. Einem der Geschütze soll das Gerät für das Horizontieren und dem anderen der Halter des Geschützrohrs heruntergefallen sein.   

     Der 120-mm-Minenwerfer М120-15 Molot war auf Basis des sowjetischen Minenwerfers 2B11 entwickelt worden. 2016 war er in den Dienst der ukrainischen Armee gestellt worden. Seitdem waren drei Explosionen des Minenwerfers festgestellt worden, im Zuge derer insgesamt sieben Menschen ums Leben gekommen und 18 verletzt worden waren. 

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    Tags:
    Explosion, Geschütz, Entwicklung, Einsatz, Volksmilizen, Streitkräfte der Ukraine, Ukroboronprom, Volksrepublik Lugansk, Ukraine