19:32 20 Oktober 2018
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    Panzer T-55 in Syrien

    Allein in zwei Wochen: Extremisten übergeben Dutzende Panzer in Deraa

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    Politik
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    Im Rahmen des Versöhnungsprozesses in Syrien haben Extremisten in der Provinz Deraa allein in den vergangenen zwei Wochen den Behörden freiwillig 26 Panzer und Hunderte Stück Schusswaffen übergegeben. Das gab der Chef des russischen Zentrums für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien, Generalmajor Alexej Zygankow, am Montag bekannt.

    Ihm zufolge handelt es sich hierbei um 300 Maschinenpistolen und —gewehre, um mehr als 30 Granatwerfer, darunter auch selbst gebastelte, um mehrere Haubitzen und Panzerabwehrraketen, um über 80 Panzerbüchsen sowie um 21 Panzer vom Typ T-55 und fünf Panzer vom Typ T-72.

    Wie Zygankow ferner ausführte, soll die Technik nach ihrer Prüfung durch Sprengstoffexperten in die Bewaffnung der syrischen Armee aufgenommen werden.

    Nach erfolgreichen Verhandlungen von Vertretern des russischen Zentrums mit Anführern illegaler bewaffneten Gruppen sollen bereits Dutzende Dörfer und der größte Teil der Grenze zu Jordanien in der Provinz Deraa kampflos wieder unter  Kontrolle der syrischen Armee gebracht worden sein, heißt es.

    Die Kämpfe gegen die Terrormilizen „Islamischer Staat“ * und „Dschabhat an-Nusra“ dauern im Westen der Provinzen Deraa und Quneitra noch an.

    * eine in Russland verbotene Terrororganisation

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    Tags:
    Waffen, T-72-Panzer, Panzer T-55, Dschabhat an-Nusra, Islamischer Staat, Alexej Zygankow, Syrien, Russland