18:14 15 Dezember 2018
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    Donald Trump (l.) und Theresa May während der gemeinsamen Pressekonferenz in Chequers, England

    Russlands Föderationsrat wirft London Einflussversuch auf Putin-Trump-Treffen vor

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    Erstes großes Treffen zwischen Putin und Trump (48)
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    Mit neuen Vorwürfen gegen Moskau im Fall Skripal, die nun in Medien verbreitet werden, versucht London, verzweifelt und erfolglos die Ergebnisse des baldigen Gipfels in Helsinki zu beeinflussen. Dies sagte der Vizechef des Verteidigungs- und Sicherheitsausschusses des Föderationsrates (russisches Oberhaus), Franz Klinzewitsch, am Montag.

    Britische Ermittler gehen davon aus, dass Sergej Skripal und seine Tochter von amtierenden oder ehemaligen Mitarbeitern der Hauptverwaltung des Generalstabs der russischen Streitkräfte hätten vergiftet worden sein können. Eine solche Behauptung wurde am Sonntag in der Zeitung „The New York Times“ veröffentlicht.

    „Das ist erneut ein Fake, ein verzweifelter und erfolgloser Versuch Londons, irgendwie die Ergebnisse des russisch-amerikanischen Gipfels in Helsinki zu beeinflussen“, sagte Klinzewitsch gegenüber Sputnik.

    Er fügte hinzu, dass dies „an das Hineinwerfen von Holzscheiten ins erlöschende Feuer erinnert, aber es gibt seit langem keine Hitze mehr vom Feuer, nur den Rauch, der die ganze Welt husten lässt“.

    Der Putin-Trump-Gipfel soll am 16. Juli in Helsinki stattfinden. Laut dem Kreml beabsichtigen die beiden Staatschefs, die Perspektiven der weiteren Entwicklung der bilateralen Beziehungen sowie aktuelle Fragen der internationalen Politik zu erörtern.

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    Vergiftung, GRU, Julia Skripal, Sergej Skripal, Donald Trump, Franz Klinzewitsch, Wladimir Putin, Helsinki, Großbritannien, Russland