13:58 24 November 2020
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    Als das Flugzeug des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit Verspätung in Helsinki landete, empfanden manche US-Journalisten dies als Affront. Eine Journalistin des US-Senders CNN empörte sich auf Twitter darüber, dass Putin „den Anführer der freien Welt“ 40 Minuten lang warten ließ.

    „Sein Land ist von Wirtschaftssanktionen ergriffen. Ihm wird die Vergiftung von jemandem auf fremden Boden zur Last gelegt. Und auch die Einmischung in die US-Wahl usw. Dabei lässt er den Anführer der freien Welt über 40 Minuten warten“, schrieb die Mitarbeiterin des Senders, Kaitlan Collins, auf Twitter.

    Welchen Zusammenhang es zwischen Wirtschaftssanktionen und einer Verspätung des russischen Präsidenten gibt, hat sie allerdings nicht näher erklärt.

    ​Die Fox-News-Moderatorin Laura Ingraham legte nach: „Putin kommt eine Stunde zu spät zu dem Treffen … ein erbärmlicher Versuch eines Machtspiels von einem Land, das wir wirtschaftlich verzwergen. Es wäre lustig gewesen (aber nicht ratsam), wenn Donald Trump einfach gegangen wäre“, twitterte sie.

    Dabei ist Trump selbst 20 Minuten zu spät zum Gespräch mit Putin gekommen.

    CNN ist für seine besonders negative Haltung beim Thema Russland bekannt. So hatte der Sender im vergangenen Herbst Moskau die Einmischung in die inneren Angelegenheiten Washingtons durch das Smartphone-Spiel „Pokemon Go“ vorgeworfen. Das russische Außenministerium bezeichnete den Vorwurf als „absoluten Marasmus“, der selbst für CNN erniedrigend sei.

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    Tags:
    Treffen, Gipfel, Wladimir Putin, Donald Trump, Russland, USA