02:33 21 Oktober 2018
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    Donald Trump (l.) und Wladimir Putin bei der gemeinsamen Pressekonferenz in Helsinki

    „Ausdrücklich gegen Annäherung an Russland“ – Kritik an Echo zu Treffen Putin-Trump

    © REUTERS / Kevin Lamarque
    Politik
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    Auf die bemerkenswert tendenziöse Reaktion der Mainstream-Medien auf das jüngste Treffen der Präsidenten Russlands und der USA verweist der Russland-Experte Alexander Rahr. Diese „verdammt die positiv verlaufende Zusammenkunft fast einhellig“. „Das hat es selbst in den schwärzesten Tagen des Kalten Krieges nicht gegeben“, stellt er fest.

    Das US-Establishment wolle „keine gleichberechtigte Partnerschaft mit dem Erzfeind aus dem Kalten Krieg, sie fordern vernichtende Sanktionen, rigorose Eindämmung und weitere Konfrontation gegenüber dem wiedererstandenen geopolitischen Kontrahenten“, heißt es in dem von „Epoch Times“ veröffentlichten Beitrag.

    „Dabei hat das Treffen der beiden mächtigsten Politiker der Welt konkrete Maßnahmen zur Konfliktentschärfung gebracht. Vor allem für das geschundene Syrien, was durchaus als historischer Erfolg verbucht werden kann.“

    Zumindest diesen Aspekt hätte die EU positiv aufnehmen sollen, meint der Autor. „Wenn USA und Russland aufhören, in der Region Stellvertreterkriege zu führen, können die zerstörten Städte wieder aufgebaut, die kaputte Wirtschaft in Gang gesetzt werden. Am Ende würden Bedingungen geschaffen, damit die nach Europa emigrierten Flüchtlinge wieder nach Hause gelangen könnten. Trump und Putin würden damit das Migrationsproblem – die größte Herausforderung der heutigen EU – lösen helfen.“

    Die Europäer müssten dem eigentlich applaudieren, statt über die amerikanisch-russische Männerfreundschaft zu nörgeln, so der Politologe.

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    Tags:
    Partnerschaft, Konfrontation, Sanktionen, Donald Trump, Alexander Rahr, Wladimir Putin, USA, Russland