10:01 05 Juli 2020
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    Griechische Medienberichte, wonach Russlands Außenminister Sergej Lawrow Athen mit einem Veto für den neuen Namen Mazedoniens im UN-Sicherheitsrat gedroht haben soll, ist laut Außenministerium in Moskau „absoluter Schwachsinn“.

    „Merkwürdig ist, dass die griechische Seite keine Stellung zu diesen Meldungen genommen hat… Das ist erstaunlich. Das ist ein Nonsens, das ist Unsinn“, erklärte die amtliche Ministeriumssprecherin Maria Sacharowa am Mittwoch in Moskau.

    Die russische Seite habe mehrmals betont, dass Moskau selbst in den kompliziertesten Situationen in den bilateralen Beziehungen nie vergisst, dass es um das Schicksal beider Länder und ihrer Bürger gehe, die nicht als Geiseln schmutziger Spiele werden wollten, in die mehrere Länder hineingezerrt würden, sagte Sacharowa.

    Mehr zum Thema: NATO und Mazedonien nehmen demnächst Beitrittsverhandlungen auf

    Die Außenminister Griechenlands und Mazedoniens, Nikos Kotzias und Nikola Dimitrov, hatten sich zuvor auf einen neuen Namen der ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik geeinigt – Republik Nord-Mazedonien. Der etwa 25-jährige Namensstreit zwischen Athen und Skopje stand der Aufnahme Mazedoniens in die EU und NATO im Wege. Griechenland forderte eine andere Bezeichnung des Nachbarlandes, damit es nicht mit der gleichnamigen griechischen Region Mazedonien verwechselt wurde.

     

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    Tags:
    Dementi, Veto, Namensstreit, Maria Sacharowa, Griechenland, Nord-Mazedonien, Russland