13:36 18 Oktober 2018
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    Hafen in der russischen Schwarzmeerstadt Noworossijsk (Symbolbild)

    Kiews Idee von Sanktionen gegen russische Häfen zum Scheitern verurteilt – Politiker

    © Sputnik / Witali Timkiw
    Politik
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    Die Initiative der Ukraine, internationale Sanktionen gegen russische Schwarzmeerhäfen zu verhängen, basiert laut dem russischen Föderationsrat-Abgeordneten Sergej Kalaschnikow auf falschen Vorwürfen und ist zum Scheitern verurteilt.

    Zuvor hatte der ukrainische Infrastrukturminister Wladimir Omeljan erklärt, die Ukraine führe Verhandlungen mit westlichen Partnern über Sanktionen gegen russische Schwarzmeerhäfen wegen der „Blockade“ des Asowschen Meers.

    „Russland verhänge keine Blockade gegen das Asowsche Meer, der Schiffsverkehr dort ist frei“, sagte Kalaschnikow, Vize-Chef des Wirtschaftsausschusses des russischen Parlamentsoberhauses, am Samstag gegenüber Sputnik. 

    Laut dem Politiker ist Omeljans Aussage „gefälscht und propagandistisch“, weil sie keine reale Grundlage hat. Für Kiew sei offensichtlich, dass die Initiative im Westen nicht unterstützt werde.

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    „Ich möchte im Gegenteil daran erinnern, dass die Ukraine in der letzten Zeit zwei russische Schiffe aufgehalten hat. Ihr Aufruf, die russischen Häfen am Schwarzen Meer zu blockieren, ist absolut unbegründet“, sagte der Abgeordnete.

    Kalaschnikow fügte hinzu, dass Russland nur einen Hafen internationaler Relevanz am Schwarzen Meer besitze – nämlich in Noworossijsk. Die Häfen in Kertsch und Feodossija seien Fischhäfen und von „absolut lokaler Bedeutung“.

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    Tags:
    Schiffsverkehr, Häfen, Hafen, Verhandlungen, Blockade, Sanktionen, Föderationsrat, Sergej Kalaschnikow, Wladimir Omeljan, Schwarzes Meer, Asowsches Meer, Russland, Ukraine