20:59 16 November 2018
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    Auf dem Bild - WikiLeaks-Gründer Julian Assange

    Ecuador will WikiLeaks-Gründer Assange Asyl entziehen

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    Politik
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    Ecuador will den Gründer von WikiLeaks Julian Assange demnächst das Asyl entziehen und eine Vereinbarung mit Großbritannien aushandeln, um ihn den britischen Behörden zu übergeben, wie RT- und Sputnik-Chefredakteurin Margarita Simonjan auf Twitter mit Verweis auf Insiderquellen schrieb.

    Sie hoffe wie nie zuvor, dass diese Berichte falsch seien, twitterte Simonjan. Die Übergabe Assanges an die britischen Behörden könnte nach Angaben des Enthüllungsjournalisten Glenn Greenwald bereits nächste Woche stattfinden.

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    Der ecuadorianische Außenminister José Valencia hatte zuvor angedeutet, dass Assanges Asylschutz aufgehoben werden könnte.

    Der Wikileaks-Gründer sitzt seit 2012 in der ecuadorianischen Botschaft in London fest, wo er Zuflucht suchte, nachdem er in Großbritannien alle Rechtsmittel gegen einen Antrag Schwedens auf seine Auslieferung ausgeschöpft hatte. In Schweden werden dem gebürtigen Australier Vergewaltigung und sexuelle Belästigung vorgeworfen.

    Ecuadors Regierung hatte ihm Ende März alle Kommunikationsverbindungen abgeschnitten. Das Verhalten und die Beiträge Assanges in den sozialen Netzwerken gefährden nach Behördenangaben die guten Beziehungen zu Großbritannien sowie zu anderen EU-Ländern und Staaten der Welt.

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    Tags:
    Botschaft, Schutz, Asyl, WikiLeaks, Margarita Simonjan, Julian Assange, Ecuador, Großbritannien