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    Beerdigung von Opfern des Terroranschlags in Suweida am 25. Juli 2018

    Syrischer Ex-Militär: USA stehen hinter IS-Terrorattacke

    © AP Photo / Sweida News Network
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    Der pensionierte syrische General Ali Maqsoud sieht einen direkten Zusammenhang zwischen dem Terroranschlag in as-Suweida am Mittwoch und dem Abschuss eines syrischen Flugzeuges durch israelische Raketen.

    Wie er gegenüber Sputnik sagte, seien die beiden Angriffe auf die Erfolge der syrischen Armee zurückzuführen. Während Israel mit dem Abschuss der syrischen Maschine die Terroristen beschützt und auf sein Recht zum Besitz der okkupierten Territorien gepocht habe, hätten die Amerikaner dank der sensationellen Terrorattacke einen Grund, weiter in Syrien zu bleiben.

    „Die USA haben im Raum von al-Tanf (an der Grenze zur Provinz as-Suweida – Anm. d. Red.) eine Basis für die Zusammenführung und Ausbildung von Zehntausenden Terroristen eingerichtet. Gerade sie (die USA) stehen hinter der IS-Terrorattacke von gestern. So haben die Amerikaner nun einen Anlass, um weiter in Syrien zu bleiben. Muss doch gegen die Terroristen gekämpft werden“, so Ali Maqsoud.

    Was den Zwischenfall mit Israel betreffe, so habe alles mit dem Abzug der „Weißhelme“ aus Syrien begonnen, sagte Ali Maqsoud. Er merkte an, dass die Israelis zur selben Zeit die IS-Anführer abtransportiert haben. Es sei befürchtet worden, dass sie in die Hände der Armee und der Sicherheitskräfte Syriens gelangen und über die Unterstützung der Terroristen durch Israel und westliche Länder berichten würden. 

    Es wäre ja zu einem Riesenskandal gekommen, wenn die Syrer Beweise dafür bekommen hätten, dass nicht nur Israel, sondern auch Großbritannien, die USA, die Niederlande, Dänemark und sogar Japan den Krieg gegen Syrien unterstützt hätten, so der Ex-General. 

     Ihm zufolge hatten die „Weißhelme“ und ihre Gönner die Israelis offiziell gebeten, diese Operation einzuleiten. Später hätten „das britische Außenministerium, das State Department und die EU Israel über Medien für die geleistete Arbeit gedankt. Sie alle fürchteten, dass Mitglieder der ‚Weißhelme‘ in Syrien bleiben und den Hintergrund für ihre ‚C-Waffen-Schauspiele‘ offenbaren würden.“

    Laut Ali Maqsoud habe Israel manche Terroristen für lokale Aufgaben, so für Terroranschläge, genutzt. Der Ex-General ist davon überzeugt, dass die Terrorkämpfer aus Verzweiflung darauf eingegangen seien, denn es gebe kein Zurück für sie.

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    Tags:
    Terroranschläge, Angriff, Weißhelme, IS, Armee, Westen, Israel, Syrien, USA