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00:48 14 Oktober 2019
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    US-Vizepräsident Mike Pence (Archiv)

    USA drohen Türkei Wirtschaftssanktionen an

    © Foto : Official White House/ Myles D. Cullen
    Politik
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    US-Vizepräsident Mike Pence hat der Türkei mit Wirtschaftssanktionen für den Fall gedroht, dass der US-amerikanische Pastor Andrew Brunson nicht unverzüglich aus türkischer Haft entlassen wird. Das erklärte Pence am Donnerstag in Washington in einer Konferenz zu Problemen der religiösen Freiheit.

    Brunson, dem die türkische Justiz Beihilfe für die gescheiterten Putschisten von 2016 zur Last legt, büßt nach Angaben der „Hurriyet Daily News“ seit Herbst 2016 seine Strafe ein. Am Mittwoch beschloss ein Gericht in Izmir, den Pastor unter Hausarrest zu stellen.

    „Präsident (Donald) Trump und ich werden so lange kämpfen, bis Brunson in die Vereinigten Staaten von Amerika zurückgekehrt ist. Er ist allerdings nicht im Gefängnis, aber immer noch nicht frei“, betonte Pence.

    Laut Gerichturteil darf Brunson die Türkei nicht verlassen. Vor einer Woche hatte dasselbe Gericht den von der Verteidigung eingebrachten Entlassungsantrag abgelehnt. Eine nächste Verhandlung im Fall Brunson ist zum 12. Oktober angesetzt.

    Brunson wird auch Beihilfe für die von Pastor Fethullah Gülen geleitete Organisation FETÖ vorgeworfen, die in der Türkei als ein Terrornetzwerk eingestuft wurde. Gülen lebt zurzeit im US-Exil. Zudem soll Brunson die in der Türkei verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) unterstützt haben.

    Brunson lehnt alle Anschuldigungen als „schändlich und abscheulich“ ab.

     

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    Tags:
    Forderung, Freilassung, Gefängnis, Androhung, Wirtschaftssanktionen, FETÖ, Andrew Brunson, Fethullah Gülen, Mike Pence, USA, Türkei