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    Im sogenannten Normandie-Format sind die Ukraine, Russland, Frankreich und Deutschland vereint, um eine Friedenslösung für die Ost-Ukraine zu finden. Die deutsche Hauptstadt Berlin diente jetzt zum wiederholten Mal als Treffpunkt für Vertreter dieser Staatengruppe. Für die Russische Föderation nahm ihr Vize-Außenminister an den Gesprächen teil.

    Berlin war ein weiteres Mal Gastgeber eines Treffens im Rahmen des so genannten Normandie-Formats. Der stellvertretende russische Außenminister Grigori Karasin erklärte anschließend vor Medienvertretern in der Botschaft der Russischen Föderation in Berlin:

    „Der Dialog war interessant und lebhaft, manchmal etwas rauh. Wir haben die Punkte der Lösung der humanitären Situation im Donbass erörtert. Wir haben unser Hauptaugenmerk auf die Tatsache gelegt, dass keine Formulierung von Vereinbarung oder kein Druck durch internationale Organisationen irgendeinen Erfolg bringen wird und dass weitere Schwierigkeiten drohen, ohne aktiven Dialog zwischen Kiew und Vertretern von Donetsk und Lugansk auf der Basis gegenseitiger Gleichheit.“

    Grigori Karasin informierte darüber, dass er bereits existierende Vorschläge der russischen Regierung erneut auf den Tisch gelegt habe:

    „Wir präsentierten ein weiteres Mal jene Möglichkeiten, die wir in unserem Resolutionsentwurf für die UNO zur Formierung einer Mission, um die Sicherheit der Speziellen Beobachter Mission der OSZE sicherzustellen. Wir hatten schwierige Gespräche. Wir stimmten zu, dass wir weiter über die heute vorgebrachten Punkte nachdenken müssen und werden uns im September-Oktober wiedertreffen. Wir müssen mehr darüber nachdenken, wie wir vorwärts kommen können innerhalb des Rahmens des Normandie-Formats, um zur Beilegung der Krise in der Ost-Ukraine beizutragen.“

    Karasin forderte einmal mehr Verhandlungen auf Augenhöhe und mit gegenseitigem Respekt:

    „Alle Seiten verfolgen ihre eigenen Ziele. Einige dieser Ziele, dargelegt von den Amerikanern oder den Abgesandten Frankreichs und Deutschlands, die nur darauf abzielen, die Grenze mit der Russischen Föderation zu kappen. Wir können dem nicht zustimmen, weil es ohne Zweifel zu Blutvergießen, zu vielen Opfern und größeren Problemen führen wird. Deshalb sollten wir weiter darüber nachdenken, wie die Vereinten Nationen, internationale Organisationen eingebunden werden sollten in einen Prozess weiterer Vereinbarungen.“

    Die Staaten des Normandie-Formates wollen sich im September und Oktober erneut treffen.

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    Tags:
    Normandie-Format, Normandie-Vier, Außenministerium Russlands, Uno, OSZE, Ostukraine, Donbass, Deutschland, Frankreich, Russland, Ukraine