07:39 19 August 2018
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    Wladimir Dschabarow, Vizechef des Auswärtigen Ausschusses des russischen Föderationsrates (Archiv)

    Moskau schließt Sanktionen gegen europäische Konzerne nicht aus - Außenpolitiker

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    Russland wird entsprechende Schritte gegen europäische Unternehmen als Antwort auf die von der EU wegen des Baus der Krim-Brücke verhängten Sanktionen tun, falls dies im Interesse seiner Wirtschaft stehen würde. Das erklärte der Vizechef des Auswärtigen Ausschusses des Föderationsrates, Wladimir Dschabarow, am Dienstag vor der Presse in Moskau.

    Die am gleichen Tag beschlossenen EU-Sanktionen betreffen sechs russische Konzerne, die am Bau der Brücke über die Meerenge von Kertsch beteiligt waren. Mit dem Fertigbau der mit 19 Kilometern längsten Brücke Europas wurde die Krim mit dem russischen Kernland verbunden.

    „Die EU-Führung will sich nicht darüber klar werden, dass die Krim ein für alle Mal russisches Territorium ist. Solange sie das nicht anerkennen, wird die Herstellung konstruktiver Kontakte äußerst schwierig sein… Derartige Sanktionen sind absolut aussichtslos“, sagte Dschabarow.

    Mehr zum Thema: „Kein Einfluss“ auf Projekte: Medienzentrum „Krim-Brücke“ kommentiert EU-Sanktionen

     

    Tags:
    Konzerne, Gegensanktionen, Sanktionen, Wladimir Dschabarow, Europäische Union, Russland
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