07:18 16 November 2018
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    Britische Premierministerin Theresa May und US-Präsident Donald Trump auf dem Landsitz der Ministerin Chequers, 13. Juli 2018

    Allianz mit USA wird Großbritannien um Status einer Weltmacht bringen – Medien

    © REUTERS / Jack Taylor/Pool
    Politik
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    Großbritannien dürfte seinen Status einer führenden Weltmacht einbüßen, falls sich London mit Washington statt mit Peking liiert, berichtet die russische Internetzeitung „Vzglyad“ (vz.ru) am Dienstag unter Berufung auf chinesische Medien.

    „Wenn London nach wie vor auf besondere Kontakte zu den USA pocht, wird es nicht mehr in der Lage sein, sein Potential einer traditionellen führenden Macht zur Geltung zu bringen. Dagegen würden enge Beziehungen zu China es Großbritannien ermöglichen, eine günstigere strategische Position einzunehmen“, schreibt die „Global Times“.

    Das Blatt äußert die Hoffnung, dass die Briten stabile Partnerbeziehungen zu Peking werden früher herstellen können als andere europäische Länder. „Großbritannien wird seinen früheren Ruhm als Machtzentrum nie wieder zurückgewinnen. Das betrifft auch die übrigen Länder Europas.“ Deshalb sollte London einen weisen Schritt tun und seine Rolle als Anhängsel einer Großmacht in der multipolaren Welt von heute aufgeben. London habe konstruktive Beziehungen mit übrigen führenden Global Players herzustellen, schreibt die Zeitung.

    Mehr zum Thema: Trump und May stellen sich in London der Presse — VIDEO

    Ende Juli hatten deutsche Medien berichtet, dass die USA unter Präsident Donald Trump zu einem unzuverlässigen Partner für Europa in Wirtschaft und Politik geworden sind. Deshalb sollte die EU darüber nachdenken, ein eigenes nukleares Potential anzulegen sowie die Abhängigkeit vom US-Dollar zu minimieren, dem Beispiel Russlands und Chinas folgend, hieß es.

     

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    Tags:
    Machtposition, Verlust, Allianz, Beziehungen, Großbritannien, USA, China