02:38 15 November 2018
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    Kleines Raketenschiff Grad Swijaschsk feuert bei Militärübungen einen Marschflugkörper „Kalibr“ ab

    Diese neuen Ziele können „Iskander“ mit „Kalibr-Raketen“ bekämpfen - Militärexperte

    © Sputnik / Denis Abramov
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    Mit der Indienststellung von Marschflugkörpern „Kalibr“ werden Iskander-Raketensysteme laut dem russischen Militärexperten Alexej Leonkow neue Ziele erreichen können.

    Wie er am Donnerstag gegenüber Sputnik sagte, kann der Iskander-Komplex erforderlichenfalls nicht nur eine pulvergetriebene einstufige Rakete 9M723, sondern auch einen hochpräzisen Marschflugkörper R-500 „Kalibr“ abfeuern. Somit könne sich der Komplex „an Schiffen zweiten und dritten Ranges orientieren“.

    „Das sind beispielsweise die US-Zerstörer der Arleigh-Burke-Klasse mit Marschflugkörpern des Typs ‚Tomahawk‘ und Elementen des ‚Aegis‘-Kampfsystems. Diese Schiffe dienen neben Kreuzern der ‚Ticonderoga‘-Klasse als Hauptangriffsplattform für den ersten globalen Entwaffnungsangriff“, so der Experte.

    Das Iskander-M-Raketensystem wird von der russischen Armee seit 2006 eingesetzt. Es ist mobil, manövrierbar und innerhalb von 20 Minuten einsatzbereit. Iskander-M kann unterschiedlichste Ziele bekämpfen – von gegnerischen Truppen bis hin zu unterirdischen Kommandostellen. Wegen ihrer Stealth-Eigenschaften können die Iskander-Raketen besonders schwer abgefangen werden.

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    Iskander-M, Tomahawk-Marschflugkörper, Alexej Leonkow, USA, Russland