15:40 15 November 2018
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    Folgen des saudischen Luftangriffs in Jemen (Archivbild)

    Luftwaffe arabischer Koalition richtet Blutbad in jemenitischem al-Hudaida an

    © AP Photo / Hani Mohammed
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    Mindestens 30 Zivilisten sind bei einem Luftangriff der von Riad angeführten arabischen Koalition auf die jemenitische Hafenstadt al-Hudaida am Roten Meer getötet worden. Das berichtete der von den Huthi kontrollierte TV-Sender El-Massira am Donnerstag.

    Den Angaben zufolge wurde der Angriff gezielt auf ein Krankenhaus geflogen.

    Die dem Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi treuen Truppen kämpfen seit langem mit Unterstützung der arabischen Koalition gegen die Huthi um die Provinz al-Hudaida mit dem strategisch wichtigen gleichnamigen Hafen. Über al-Hudaida werden humanitäre Hilfsgüter in den von den Huthi kontrollierten Nordjemen gebracht.

    Die Koalition besteht darauf, dass die Hafenstadt zur Einstellung der Bombardements unter internationale Kontrolle gestellt wird. Aber die Aufständischen leisten weiter Widerstand. Am vergangenen Sonntag warfen sie der Koalition vor, rund 50 Angriffe auf lebenswichtige Infrastrukturobjekte in Jemen geflogen zu haben, darunter auf das Wasserversorgungssystem in al-Hudaida.

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    Tags:
    Huthi, Krankenhaus, Rebellen, Opfer, Luftangriff, Bürgerkrieg, Nahost, Jemen, Saudi-Arabien