10:10 20 Januar 2020
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    Russland wird mit einem ernsthaften Etatdefizit konfrontiert sein und sich mit China liieren müssen, sollten die USA neue Sanktionen gegen Moskau verhängen. Diese Ansicht vertrat der Chefredakteur der Website „Politanalitika“, Boris Meschujew, am Donnerstag.

    Eine Gruppe von US-Senatoren hatte zuvor einen Gesetzentwurf eingebracht, der unter anderem Sanktionen gegen Staatsschulden Russlands vorsieht. „Das ist ein Versuch, die wunden Punkte wie die staatliche Finanzierung zu treffen“, sagte der Politologe.

    Ihm zufolge sind die Chancen, dass der Gesetzentwurf verabschiedet oder abgelehnt wird, etwa gleich. „Aber solange das Papier nicht gebilligt ist, könnte der Gesetzentwurf noch gestoppt werden.“

    „Menschen, die Sanktionen beschließen, sollten sich darüber klar werden, das Einschränkungen nicht in der Lage sind, Moskau von seinem Kurs abzubringen… Aber diese Sanktionen werden den Rubel höchstwahrscheinlich weiter schwächen, das Etatdefizit erhöhen und massive soziale Probleme auslösen.“

    Mehr zum Thema: Russland und China finden „Achillesferse“ der USA

    Andererseits würden neue Sanktionen Washingtons ein Bündnis Russlands und Chinas unvermeidlich machen. „In diesem Fall wird die Frage nach der Wahl zwischen den USA und China von der Tagesordnung ein für alle Mal gestrichen“, betonte Meschujew.

     

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    Folgen, Bündnis, Sanktionen, Boris Meschujew, China, Russland, USA