23:33 21 August 2018
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    Sergej Schelesnjak (Archiv)

    Russischer Außenpolitiker: Die „russische Karte“ bleibt in den USA im Spiel

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    Politik
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    Die antirussisch eingestellten US-Senatoren werden das Ausspielen der „russischen Karte“ vor den im November 2018 stattfindenden Kongress-Zwischenwahlen mehr als einmal betreiben, so wie es bei den neuen Sanktionen gegen Russland der Fall ist. Das glaubt Sergej Schelesnjak, Mitglied des Auswärtigen Ausschusses der Staatsduma.

    Eine Gruppe amerikanischer Senatoren hatte am Donnerstag einen Gesetzentwurf eingebracht, der neue Strafmaßnahmen gegen Russland, unter anderem gegen Staatsschulden der Russischen Föderation, vorsieht. Der Entwurf sieht zudem neue Sanktionen gegen die russischen Politiker und Geschäftsläute vor.  

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    „Statt Möglichkeiten für einen sich abzeichnenden Dialog zu suchen, denkt sich eine Reihe von amerikanischen Senatoren einen Anlass aus, um ihn zu stören. Nach den Gesprächen der Präsidenten Russlands und der USA in Helsinki haben antirussische Lobbykreise in den USA einen Schock erlitten und versuchen jetzt, die Entspannung in den Beziehungen zwischen unseren Ländern auf alle mögliche Weise zu verhindern. Im Vorfeld der im November anberaumten Wahlen wird die ‚russische Karte‘ im innenpolitischen Spiel der USA immer mehr gefragt sein, und ähnlichen Initiativen werden offensichtlich nicht nur einmal vorkommen“, so die Pressestelle von Schelesnjak. 

    Darüber hinaus betonte der Abgeordnete, es sei notwendig, auch die Tatsache zu berücksichtigen, dass viele Unternehmer und Personen des öffentlichen Lebens in den USA sich im Klaren über die Absurdität der Sanktionen seien, so dass sie sich offen für einen Dialog und für die Verbesserung der Beziehungen zu Russland aussprechen würden. 

    „Unser Land zwingt keinem seine Freundschaft und Regeln auf, aber es versteht, wie hoch die Verantwortung angesichts der Herausforderungen ist, die nur dann zu bewältigen sind, wenn man zusammenhält und die gegenseitige Interessen achtet“, betonte der Parlamentarier.  

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    Das erste Vollformat-Treffen der Präsidenten Russlands und der USA hatte am 16. Juli in Helsinki stattgefunden. Danach haben beide Staatschefs das Interesse an der Verbesserung der Beziehungen zwischen beiden Ländern bekundet. 

     

     

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    Tags:
    Duma, Wladimir Putin, Donald Trump, Sergej Schelesnjak, USA, Russland