09:21 22 August 2018
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    Soldaten der iranischen Streitkräfte (Archivbild)

    Rückzug aus Syrien? Iran stellt Bedingung

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    Politik
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    Der Iran wird seine Präsenz in Syrien verringern oder das Land sogar verlassen, wenn sich die Situation stabilisiert und der Kampf gegen den Terrorismus zu Ende geht. Dies erklärte am Samstag der offizielle Sprecher des iranischen Außenministeriums, Bahram Kasemi.

    „Wir werden uns in Syrien befinden, solange die syrische Regierung dies wünscht. Neben dem Ersuchen der syrischen Regierung war der Kampf gegen den Terrorismus unsere wichtige Aufgabe. Sobald wir das Gefühl haben, dass Syrien der relativen Stabilität nahe ist, dass der Kampf gegen den Terrorismus zu Ende geht und bedeutende Erfolge erzielt worden sind, können wir natürlich die beratende Präsenz in Syrien reduzieren oder es völlig verlassen“, sagte Kasemi gegenüber der Nachrichtenagentur Pana.

    Mitte Juli hatte der Berater von Ayatollah Ali Chamenei, Ali Akbar Velayati, angekündigt, dass es zum Abzug der iranischen Militärs aus Syrien und dem Irak nur auf Wunsch der jeweiligen Regierung kommen werde. Demnach werden iranische Militärberater Syrien und den Irak verlassen, sobald Teheran von den Regierungen dieser Länder dazu aufgefordert wird. Damals hieß es allerdings, dass der Iran seine Präsenz vor allem in Syrien weiter beibehalten werde, um Damaskus beim Kampf gegen den Terrorismus zu unterstützen.

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    Tags:
    Präsenz, Kampf, Regierung, Bahram Kasemi, Iran, Syrien
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