09:24 22 August 2018
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    Außenministerium Russlands. Im Hintergrund: das Hochhaus-Viertel Moskau-City

    Moskau beklagt über 50 „Sanktions-Attacken“ aus USA

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    Politik
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    Die USA haben seit 2011 bereits 54 Sanktionsangriffe auf Russland unternommen, wie der stellvertretende russische Außenminister Sergej Rjabkow im Zusammenhang mit den US-Sanktionen gegen die Moskauer Kommerzbank „Agrosoyuz“ sagte.

    „Selbst jene amerikanischen Politiker, die an einer akuten Form der Russophobie leiden, müssen langsam zugeben, dass sich keinerlei Versuche, Russland unter Druck zu setzen, als wirksam erwiesen haben. Aber sie fahren mit manischer Hartnäckigkeit fort, den gleichen Faden zu spinnen. Damit demonstrieren sie nur ihr eigene Hilflosigkeit“, heißt es in einem Kommentar Rjabkows auf der Webseite des Außenministeriums.

    Laut dem Vizeminister treffen seine Worte auch für die in den letzten Tagen in den USA erschienenen Gesetzentwürfe zu, die auf eine Aufstockung der Sanktionen gegen Russland gerichtet seien. Deren Verfasser „vertrauen blindlings auf die Unerschütterlichkeit der amerikanischen Hegemonie in der Welt“.

    „Es wird ihnen selbstverständlich nicht gelingen, Russland von seinem Weg abzubringen und uns ihren eigenen Willen zu diktieren“, resümiert Rjabkow.

    Tags zuvor war bekannt geworden, dass die USA Sanktionen gegen die russische Bank „Agrosoyuz“ verhängt haben. Das US-Finanzministerium begründete seine Entscheidung damit, dass die Bank Geschäfte im Namen einer Person getätigt habe, die wegen Verletzung der gegen Nordkorea geltenden Restriktionen auf die Sanktionsliste gesetzt wurde. Die Konten und das Eigentum der Bank in den USA sollen gesperrt werden.

    Zurzeit gelten gleichzeitig mehrere Pakete von antirussischen Sanktionen, die die USA wegen der Situation um die Krim, wegen des Donbass-Konflikts und der angeblichen „Einmischung Russlands“ in die US-Präsidentschaftswahl 2016 verhängt haben.

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    Tags:
    Sanktionen, Außenministerium, Sergej Rjabkow, USA, Russland
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