03:24 13 November 2018
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    Krim (Symbolbild)

    Tschechischer Politiker enttarnt „alberne Gruselgeschichten“ über die Krim

    © Sputnik / Alexej Malgawko
    Politik
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    Eine Delegation tschechischer Politiker hat neulich die Halbinsel Krim besucht. In einem Interview mit Sputnik berichtete der Ex-Vorsitzende der Kommunistischen Partei Böhmens und Mährens, Josef Skála, über seine Eindrücke von der Reise.

    Das Ziel des Besuchs sei es, „mit unseren eigenen Augen den wahren Stand der Dinge zu sehen“ und mit der Bevölkerung der Halbinsel zu reden.

    „Die Krim ist für Russland  so etwas wie Biarritz und Saint-Tropez für Frankreich oder Varadero für Kuba. Solch eine Perle ist einer ehrlichen Zusammenarbeit von allen würdig, die nicht gerade einer Politik gezielter Lügen und bewusster Unterminierung der Weltordnung dienen“, erklärte Skála.

    Skála habe die  Krim seit der zweiten Hälfte der 80er Jahre mehrmals besucht, was ihm erlaube, den Zustand der Halbinsel zu verschiedenen Zeiten zu vergleichen.

    Insbesondere unterstrich er die positiven Veränderungen, die seit der Befreiung der Krim von der „postsowjetischen Kleptokratie“ passiert seien, darunter die Entwicklung der Infrastruktur, der Bau der Krim-Brücke und die Wiederherstellung des berühmten Ferienlagers „Artek“ im Jahr 2014, das Kinder aus über 60 Ländern, darunter auch Tschechien, beherberge.

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    „Ein unangenehmer Schock war der Grad der Rache der ukrainischen Kleptokratie in Bezug auf die Krim. Sie hat sogar einmal die Stromlieferung eingestellt, weshalb nur drei Stunden pro Tag Strom zur Verfügung stand.“

    Mit der gleichen Erpressungsmethode sei die Krim vom Wasser abgeschnitten worden.

    Skála erwähnte zudem die Tourismusindustrie der Halbinsel und bedauerte die Tatsache, dass „viele Orte der Krim, die für die Entwicklung des touristischen Potenzials attraktiv waren, im korrupten Untergrund des Kiewer Regimes zu einem unbedeutenden Bruchteil ihres wahren Wertes abgewertet wurden“.

    Er räumte jedoch ein, dass etwa 160 andere Orte für die Zusammenarbeit mit großen Investoren bereit seien.

    Laut Skála zeugt das wahre Leben auf der Krim davon, dass die Erzählungen des „handlungsunfähigen Mainstreams“ nur „alberne Gruselgeschichten“ seien.

    „Die Krim vermittelt den Eindruck eines sehr sicheren Ortes. Und dies – ohne aufdringliche Tyrannei und Einschüchterung durch die Polizei – ist nur dann möglich, wenn eine harmonische Atmosphäre in der Gesellschaft herrscht“, so Skála weiter.

    Ein weiterer positiver Eindruck für den Politiker war sein Besuch der Parade der Schwarzmeerflotte, die laut Skála eine Wiederherstellung des geopolitischen Ausgleichs symbolisieren würde.

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    Tags:
    Weltordnung, Krim-Brücke, Atmosphäre, Interview, Eindruck, Kuba, Tschechien, Krim, Russland