05:29 05 April 2020
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    Washington hat laut dem Berater des US-Präsidenten für Nationale Sicherheit John Bolton keine Illusionen bezüglich der Denuklearisierung Pjöngjangs. Dies teilte Bolton am Sonntag im Gespräch mit dem TV-Sender Fox News mit.

    Demnach gibt es in der Regierung der Vereinigten Staaten niemanden, der „naiv“ hinsichtlich der Aussichten ist, „das Nordkorea die Denuklearisierung tatsächlich umsetzt“, so die AFP.

    Es könne „gut sein, dass der Punkt kommt“, an dem die USA zu dem Schluss kämen, dass der nordkoreanische Staatschef Kim Jong Un es mit der Denuklearisierung nicht ernst meine.

    Zuvor hatte die Zeitung „The Washington Post“ unter Berufung auf Quellen in den amerikanischen Geheimdiensten berichtet, es gebe Hinweise, dass Nordkorea in einer Forschungseinrichtung nahe Pjöngjang eine oder zwei Interkontinentalraketen entwickelt.

    Mehr zum Thema: Pjöngjang: Japan will eigene Nuklearwaffen bauen >>>

    Das historische Treffen zwischen dem nordkoreanischen Staatschef, Kim Jong-un, und dem US-Präsidenten, Donald Trump, hatte am 12. Juni in Singapur stattgefunden. Im Anschluss an die Gespräche unterzeichnete Trump mit Kim nach eigenen Worten ein „ausführliches Dokument“ und betonte, die Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel werde „sehr schnell“ beginnen. Kim versprach seinerseits „große Veränderungen“ in der Zukunft.

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    Tags:
    bilaterale Kontakte, Denuklearisierung, John Bolton, Kim Jong Un, Donald Trump, Pjöngjang, Washington, Nordkorea, USA