08:57 23 Oktober 2018
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    Präsident der Schweiz, Alain Berset (l.), und Irans Präsident Hassan Rouhani

    Schweizerische Konzerne befürchten Iran-Sanktionen der USA

    © AFP 2018 / RUBEN SPRICH
    Politik
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    Die Wiederbelebung der von den USA gegen Teheran verhängten Sanktionen dürfte sich negativ auf schweizerische Konzerne auswirken, die mit dem Iran kooperieren. Wie der Sprecher des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO), Fabian Maienfisch, am Dienstag in einem RIA-Novosti-Gespräch sagte, will Bern die Interessen seiner Wirtschaft schützen.

    „Was den Iran betrifft, haben die US-Sanktionen keine rechtliche Auswirkung auf die Schweiz. Direkt werden US-Sanktionen in der Schweiz nicht angewandt."

    "Aber die jüngste Wiederherstellung der US-Sanktionen könnte gewisse Folgen für schweizerische Unternehmen haben, die Geschäfte mit dem Iran abwickeln. Die Schweiz bedauert, dass sich die Situation um Sanktionen gegen den Iran wieder verschlechtert“, sagte Maienfisch.

    Mehr zum Thema: Netanjahu ruft Europa zur Verhängung von Sanktionen gegen Teheran auf

    Die schweizerische Regierung sei der Verteidigung der Interessen der heimischen Wirtschaft treu und verfolge Aufmerksamkeit die weitere Entwicklung. „Das Kabinett in Bern steht in direktem Kontakt zu den zuständigen Behörden der USA sowie (anderer) europäischer Länder“, fügte der Sprecher hinzu.

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    Tags:
    Auswirkungen, Konzerne, Sanktionen, SECO, Fabian Maienfisch, USA, Iran, Schweiz