16:18 19 Oktober 2018
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    Schwarzes Loch ganze Planeten frisst

    Tschechischer Senator vergleicht Ukraine mit „schwarzem Loch“ für Finanzen

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    Der tschechische Senator Jaroslav Doubrava hat in einem Interview mit der Zeitung „Parlamentri Listy“ über die finanzielle Lage der Ukraine und seine eigenen Eindrücke von den Geschehnissen im Land berichtet.

    Während die Oligarchen um die Kontrolle der Finanzströme kämpfen würden, herrsche im ukrainischen Volk Armut.

    „Schauen Sie mal, welche riesigen Gelder in die Ukraine geflossen sind, und was mit ihnen geschehen ist. Sind sie da? Nein! Diese Gelder sind in schwarzen Löchern verschwunden. Und ich glaube nicht, dass sie irgendwann zurückgegeben werden“.

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    Im Gegensatz zu der Ukraine gebe es in Russland, so Doubrava, eine aufstrebende Wirtschaft.

    „Ich muss nur sagen, dass Putin ein Geschenk Gottes für Russland ist“, erläuterte er gegenüber „Parlamentri Listy“.

    Was Prognosen für die Zukunft der Ukraine anbelangt, glaubt Doubrava, dass sich ein eher düsteres Bild ergebe.

    „Die Randgebiete wissen vielleicht nicht einmal, was vor sich geht, und die großen Städte sind längst unter Kontrolle der Faschisten“, erklärte er.

    Der Senator gab auch zu, dass er keine Lust auf einen Ukrainebesuch habe, solange  es dort keinen Machtwechsel gebe

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    „Ich möchte nicht auf Straßen gehen, wo Faschisten marschieren und ihre Abscheulichkeiten rufen“, betonte Doubrava.

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    Tags:
    Parlamentri Listy, Jaroslav Doubrava, Tschechien, Russland, Ukraine