12:03 21 August 2018
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    Republik-Stadion in Chisinau (Archivbild)

    Moldau: Dodon verweigert USA ehemaliges Stadion für Bau neuer Botschaft

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    Politik
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    Der Präsident der Ex-Sowjetrepublik Moldau, Igor Dodon, hat die Bitte der USA abgeschlagen, das Gelände eines ehemaligen Stadions für den Bau einer neuen US-Botschaft in Chisinau zur Verfügung zu stellen. Am Donnerstag weigerte sich Dodon, ein Gesetz über die Übergabe des Geländes an die USA publik zu machen.

    Auf dem Territorium könnte eine Erholungszone eingerichtet werden.

    „Die meisten Bürger und ich sind der Ansicht, dass auf dem Gelände des früheren Stadions ein Park angelegt oder ein Kulturzentrum gebaut werden könnte, das von allen Einwohnern Moldaus genutzt würde“, schrieb der Präsident auf Facebook.

    Zuvor hatte Dodon dem US-Botschafter James Pettit vorgeschlagen, bei der Suche nach einem anderen passenden Grundstück zu helfen.

    Im Dezember 2017 hatten US-Vertreter Pläne verkündet, das Gelände des früheren Republik-Stadions zu kaufen. Danach unterzeichneten Washington und Chisinau ein dahin gehendes Memorandum. Im vergangenen Juli billigte das moldauische Parlament die Übergabe des Grundstücks. Das Kabinett ging die Verpflichtung ein, den Wert des 5,2 Hektar großen Grundstücks festzulegen, Verhandlungen aufzunehmen und den Kaufvertrag zu unterzeichnen.

    Das Stadion war 1952 in Chisinau fertiggebaut worden. 2007 wurde es abgerissen, weil das Stadion den für Fußballspiele erforderlichen Kriterien nicht mehr entsprach.

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    Tags:
    Stadion, Öffnung, Botschaft, US-State Department, US-Außenministerium, Igor Dodon, Chisinau, USA, Moldawien
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